USA//Procter & Gamble/Wal-Mart
July 31, 2006
P&G und Wal-Mart blockieren ein Projekt, das PoS-Werbung erfassbar machen soll.
Die beiden Konsumgüterriesen Procter & Gamble und Wal-Mart beteiligen sich nicht - wie zunächst angekündigt - an einer Initiative zum Thema PoS-Werbung. Mit der Initiative, die mehrere Millionen Dollar schwer ist, will die Vereinigung Point-of-Purchase Advertising International (POPAI) zusammen mit der Association of National Advertisers (ANA) PoS-Werbung genauso gut wie TV- und Hörfunkwerbung erfassbar machen. Die Effektivität von PoS-Werbung soll sich messen lassen. Dafür wollen die beiden Verbände eigene Messstandards entwickeln. Ein Vorhaben, dass sich lohnen könnte; in den USA werden jährlich geschätzte 17 Milliarden US-Dollar für PoS-Werbung ausgegeben. Dass das Pilotprojekt nicht ganz einfach umzusetzen ist, beweist der Rummel, der darum in Amerika entstanden ist. Die Absage der beiden kommt überraschend, schließlich sitzt ein Marketingvertreter von Procter & Gamble mit im Entwicklungsteam des Projekts. Die Firmen kommentieren ihre Entscheidung nicht. Insider vermuten, dass der Rückzug von Procter & Gamble und Wal-Mart unter anderem auf der Angst beruht, firmeninterne Daten für die Entwicklung des ambitionierten Projekts veröffentlichen zu müssen. Zusätzlich stellen die Unternehmen schon seit Beginn in Frage, ob POPAI überhaupt in der Lage ist, das Vorhaben umzusetzen. "Es ist eine unangenehme Situation, denn Procter & Gamble war Mitinitiator des Projekts", sagt Jim Spaeth, Mitglied von POPAI, gegenüber AdAge.com. "Die Kooperation brach auseinander, weil Procter & Gamble eigene Vorstellungen hatte", so Spaeth weiter. Angeblich hatte das Unternehmen versucht, das Vorhaben exklusiv auf seine eigenen Bedürfnisse auszurichten. Wegen der Querelen kann die Projektgruppe erst später als geplant erste Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Vorgesehen war eigentlich dieses Frühjahr; ein neuer Termin steht noch nicht fest. lhe Initiative Die Amerikaner wollen das PoS-Marketing endlich messbar machen.
Die beiden Konsumgüterriesen Procter & Gamble und Wal-Mart beteiligen sich nicht - wie zunächst angekündigt - an einer Initiative zum Thema PoS-Werbung. Mit der Initiative, die mehrere Millionen Dollar schwer ist, will die Vereinigung Point-of-Purchase Advertising International (POPAI) zusammen mit der Association of National Advertisers (ANA) PoS-Werbung genauso gut wie TV- und Hörfunkwerbung erfassbar machen. Die Effektivität von PoS-Werbung soll sich messen lassen. Dafür wollen die beiden Verbände eigene Messstandards entwickeln. Ein Vorhaben, dass sich lohnen könnte; in den USA werden jährlich geschätzte 17 Milliarden US-Dollar für PoS-Werbung ausgegeben. Dass das Pilotprojekt nicht ganz einfach umzusetzen ist, beweist der Rummel, der darum in Amerika entstanden ist. Die Absage der beiden kommt überraschend, schließlich sitzt ein Marketingvertreter von Procter & Gamble mit im Entwicklungsteam des Projekts. Die Firmen kommentieren ihre Entscheidung nicht. Insider vermuten, dass der Rückzug von Procter & Gamble und Wal-Mart unter anderem auf der Angst beruht, firmeninterne Daten für die Entwicklung des ambitionierten Projekts veröffentlichen zu müssen. Zusätzlich stellen die Unternehmen schon seit Beginn in Frage, ob POPAI überhaupt in der Lage ist, das Vorhaben umzusetzen. "Es ist eine unangenehme Situation, denn Procter & Gamble war Mitinitiator des Projekts", sagt Jim Spaeth, Mitglied von POPAI, gegenüber AdAge.com. "Die Kooperation brach auseinander, weil Procter & Gamble eigene Vorstellungen hatte", so Spaeth weiter. Angeblich hatte das Unternehmen versucht, das Vorhaben exklusiv auf seine eigenen Bedürfnisse auszurichten. Wegen der Querelen kann die Projektgruppe erst später als geplant erste Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Vorgesehen war eigentlich dieses Frühjahr; ein neuer Termin steht noch nicht fest. lhe Initiative Die Amerikaner wollen das PoS-Marketing endlich messbar machen.