PoS-Marketing gewinnt an Bedeutung, krankt aber an alten Defiziten - dies zeigt eine GWA-Studie.
March 28, 2006
An der Online-Befragung, die die PoS-Agentur Combera im Auftrag des Agenturenverbands GWA erhoben hat, beteiligten sich 69 Unternehmen. Sie bietet also keinen repräsentativen, wohl aber einen erhellenden Einblick in die Trends beim PoS-Marketing. Demnach hat das Marketing am Point of Sale an Relevanz gewonnen, 65 Prozent der Befragten bejahten dies (s. Tabelle).
Dies spiegelt auch die Budget-Situation wider; das Verhältnis des PoS-Marketing-Etats zur Gesamtheit der Werbeausgaben beträgt über alle Branchen hinweg 30 Prozent. "Das ist ein Zuwachs von fünf Prozent gegenüber der Erhebung im Jahr 2003", konstatiert Combera-Chef Philipp Riediger, im GWA-Forum Sprecher der PoS-Kommunikation.
Auch innerhalb der Unternehmen wird das Marketing am PoS offenbar höher bewertet, denn zunehmend kümmern sich Werbung und Marketing und weniger der Vertrieb um diese Disziplin. Dies deute auf eine steigende Professionalisierung und zentrale Steuerung der PoS-Aktivitäten hin, so die Autoren der Untersuchung.
Erfreulich für die Dienstleister: 76 Prozent der Befragten unterhalten feste Beziehungen zu ihren PoS-Agenturen, die im Durchschnitt fünf Jahre halten.
Allerdings wird PoS-Marketing immer noch zu wenig als strategisches Instrument eingesetzt, im Vordergund stehen vielmehr kurzfristige Ziele wie etwa die Steigerung des Umsatzes. Langfristige Ziele wie die Erhöhung der Verkaufsrate oder des Ertrags sind weiterhin von untergeordneter Bedeutung.
Dies spiegelt auch die Budget-Situation wider; das Verhältnis des PoS-Marketing-Etats zur Gesamtheit der Werbeausgaben beträgt über alle Branchen hinweg 30 Prozent. "Das ist ein Zuwachs von fünf Prozent gegenüber der Erhebung im Jahr 2003", konstatiert Combera-Chef Philipp Riediger, im GWA-Forum Sprecher der PoS-Kommunikation.
Auch innerhalb der Unternehmen wird das Marketing am PoS offenbar höher bewertet, denn zunehmend kümmern sich Werbung und Marketing und weniger der Vertrieb um diese Disziplin. Dies deute auf eine steigende Professionalisierung und zentrale Steuerung der PoS-Aktivitäten hin, so die Autoren der Untersuchung.
Erfreulich für die Dienstleister: 76 Prozent der Befragten unterhalten feste Beziehungen zu ihren PoS-Agenturen, die im Durchschnitt fünf Jahre halten.
Allerdings wird PoS-Marketing immer noch zu wenig als strategisches Instrument eingesetzt, im Vordergund stehen vielmehr kurzfristige Ziele wie etwa die Steigerung des Umsatzes. Langfristige Ziele wie die Erhöhung der Verkaufsrate oder des Ertrags sind weiterhin von untergeordneter Bedeutung.