Online-Tool für 3D FloorGraphics

February 17th, 2012



Zugegeben, der letze Post ist eine Weile her. Man arbeitet so vor sich hin ;). Gerade im Bereich der 3D Grafik und der 3D Werbung lebt man halt zwischen den deadlines.
Eine interessante Nachricht erreiche uns jedoch unlängst und dürfte alle Agenturen und Spezialmittler im Bereich Instore-Werbung, POS-Werbung, Sportmarketing und Aussenwerbung interessieren.

Shapeshifter Media, Spezialist für 3D Werbeformen, plant anscheinend noch dieses Jahr die Veröffentlichung eines Online-Tools, mit dem sowohl 3D Floorgraphics Bodenfolien, sowie StairGraphics Treppenwerbung direkt online erstellt werden können.

Nach unseren Informationen ist es dabei lediglich erforderlich, die vorhandenen Kundendaten auf einen Server zu laden, die Werbeform auszuwählen und ggf. Abmessungen der Floorgraphics oder der Treppe anzugeben.
Man erhält nach kurzer Zeit bereits die fertige Druckdatei. Das Online-Tool soll weltweit verfügbar sein.

Da es in dieser wachsenden Werbenische bislang keine nennenswerten Alternativangebote gibt, ist natürlich schön, wenn somit die Produktionswege und Produktionszeiten immens abgekürzt werden können.
Shapeshifter Media stellt seine automatisierte Technik somit grundsätzlich allen Werbetreibenden zur Verfügung.

Weitere Informationen sollen demnächst in einem neuen Bereich für Floorgraphics auf http://www.shapeshiftermedia.com veröffentlicht werden.

Drucktechnik im Umbruch

July 31st, 2006

Noch vor einigen Jahren sorgten sich die Drucker um ihre Arbeitsplätze: Wird der Markt für Druckerzeugnisse der fortschreitenden Digitalisierung zum Opfer fallen? Doch längst hat sich herausgestellt, dass Computer gedruckte Informationen keineswegs überflüssig machen. Dennoch hat die technische Entwicklung das Druckerhandwerk grundlegend verändert. "Der Digitaldruck hat dem Siebdruck Aufträge weggenommen", konstatiert Peter Bachmann, Chef der traditionell auf Siebdruck spezialisierten Bachmann GmbH in Schloss Holte-Stukenbrock bei Gütersloh. Digital lässt sich direkt aus der Datei drucken, ohne dass Vorkosten für eine Druckform anfallen. Vor allem kleine Auflagen oder Einzeldrucke sind im Digitaldruck schnell verfügbar und im Kostenvergleich den klassischen Verfahren haushoch überlegen. Deshalb hat auch Bachmann eine Digitaldruckmaschine angeschafft, um das eigene Angebotsspektrum zu erweitern - allerdings erst, nachdem das neue Verfahren mit UV-härtenden Tinten zur Verfügung stand. Inkjetdruck mit UV-Farben ist eine relativ junge Technologie. Sie funktioniert im Prinzip ähnlich wie normaler Tintendruck. Das Bedruckmaterial wird unter den seitlich hin und her bewegten Druckköpfen durchgeführt, die Tintendüsen spritzen die Tinte nach dem üblichen Inkjet-Verfahren auf. Basis sind die neuen UV-Inkjetfarben, die deutlich verbesserte Hafteigenschaften im Vergleich zu lösungsmittelbasierten Farben aufweisen. UV-Farben trocknen nur unter dem Einfluss von konzentriertem UV-Licht. Sobald die gedruckte Farbe mit UV-Licht belichtet wird, erfolgt die Härtungsreaktion innerhalb von Sekundenbruchteilen. Die schnelle Aushärtung bringt Vorteile in zweierlei Hinsicht: Die bedruckten Objekte sind sofort gegen Verschmieren geschützt und können umgehend weiterverarbeitet werden. Außerdem dringt die Tinte nicht - wie beim einfachen Trocknungsvorgang üblich - in den Bedruckstoff ein. Das ermöglicht den Druck auf geschlossenen Oberflächen wie Glas oder Aluminium und steigert zugleich die Brillanz der Farben auf saugfähigen Materialien wie etwa Stoffen. Durch den direkten Druck auf feste Materialien entfällt der bisher notwendige, zeitaufwändige Umweg über Transfer-Folien, die bisher nach dem Druck manuell auf den Träger aufgebracht werden mussten. Vor drei Jahren ist Weger-Druck in Hückeswagen im Bergischen Land mit der europaweit ersten Druckmaschine von Vutek (Meredith/New Hampshire, USA) in die neue UV-Drucktechnik eingestiegen. Mit der Vutek-Press könne man neben flexiblen Materialien von der Rolle wie Papier oder PVC- Folie auch feste Träger wie Acrylglas, Hartschaum oder Alu-Dibond bedrucken, schwärmt Produktionsleiter Tim Bangert. Bis zu einer Dicke von 4,5 Zentimetern und einer Breite von zwei Metern bearbeiten die 16 Druckköpfe der Vutek-Press VU fast alle rechteckigen Träger, bei Bedarf sogar exakt bis an den Rand. Die Maschine druckt je nach Ausstattung mit bis zu 600 dpi. "Mit der JetPrint der Firma Lüscher ist der Weg zum Siebdruck sogar noch in Stück kürzer geworden", sagt Bangert. Denn mit einem feststehenden Vakuumtisch und einem Durchsatz von bis zu 60 Quadratmetern pro Stunde seien auch größere Auflagen, die sich im Siebdruck noch nicht lohnen, realisierbar. Die Druckgeschwindigkeit stellt allerdings noch immer einen der wesentlichen Schwachpunkte im Vergleich zu herkömmlichen Druckverfahren dar. Denn bei größeren Auflagen kommt der UV-Digitaldruck längst nicht an die Kapazitäten des Siebdrucks heran. Bei Weger ist man daher auch überzeugt, dass der Digitaldruck den Siebdruck keineswegs völlig verdrängen wird. Im Gegenteil: Durch die intelligente Kombination von digitalem Großformat-Druck mit dem bewährten Siebdruck lassen sich auch vollkommen neue Lösungen entwickeln, die bisher nur schwer zu realisieren waren. Displays für die einzelnen Märkte einer Handelskette werden beispielsweise in großer Stückzahl im traditionellen Siebdruck gedruckt, dazu gehörende personalisierte Kleinauflagen dann ergänzend im Digitaldruck produziert. Um derartige Synergien nutzen zu können, hat Weger-Druck auch in dieser Richtung investiert und die Tiedtmann Siebdruck in Viersen übernommen. Der Siebdruck verfügt noch immer über eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen gegenüber dem Digitaldruck, darunter der Druck von Metallic- und fluoreszierenden Farben sowie hochglänzende oder matte Überdrucklacke, erklärt Friedrich Goldner, Produktmanager bei den Marabu-Werken, Ludwigsburg. Hinzu kommen besonders gute Haftungs- und Beständigkeitseigenschaften auf schwierig zu bedruckenden Substraten, ein hohes Deckvermögen besonders auf dunklen Untergründen und eine hohe Schichtstärke für 3D-Effekte. Marabu-Manager Goldner: "In den letzten Jahren gab es auch im Siebdruck deutliche Verbesserungen: den verstärkten Einsatz von Computer-to-Screen-Anlagen und Siebdruck-Mehrfarbenlinien mit deutlich reduzierten Rüstzeiten." So kann auch Peter Bachmann im Siebdruck weiterhin expandieren. Bachmann: "Wir registrieren im Siebdruck eine wachsende Nachfrage. Daher haben wir gerade im vergangenen Jahr die größte Vierfarb-Druckmaschine der Welt angeschafft und können mit ihr nun auch Großflächen von drei mal zwei Metern bedrucken." Eine weitere Vierfarb-Siebdruckmaschine wird bei Bachmann-Druck gerade neu in Betrieb genommen. Bachmann: "Mit beiden Maschinen zusammen können wir einen Durchsatz bis zu 5000 Quadratmetern pro Stunde erreichen. Bis der Digitaldruck diese Kapazität erreicht, müsste sich noch viel tun." Letztendlich gibt es keine Alternative. Wer in der Branche bestehen will, muss heute beide Verfahren vorhalten. Denn die Entscheidung, welche Drucktechnik das am besten geeignete Verfahren darstellt, bleibt je nach Objekt und Auflagenhöhe immer auch eine Kostenfrage. Wenngleich UV-Farben deutlich teurer sind als lösungsmittelbasierte Farben, so bestechen die UV-Tinten doch im Handling und in der Weiterverarbeitung. Denn während beim normalen Tintenstrahldruck lediglich auf den sehr kostspieligen Glossy-Papieren eine vernünftige Farbwirkung zu erzielen ist, kann der UV-Druck auch auf Naturpapieren Qualität und Brillanz produzieren. So lassen sich Kosten beim Material einsparen. Zudem sind die UV-Tinten deutlich witterungsbeständiger als vergleichbare Drucke. Durch die Bestrahlung mit Sonnenlicht härten die Farben eher noch besser aus, sie bleichen längst nicht so schnell aus wie andere Farben. Branchenkenner rechnen daher damit, dass die UV-Anwendungen ihren Marktanteil weiter ausbauen werden. Denn die Vorteile der UV-Farben greifen ebenso beim Sieboder Tampondruck. Letztlich bleibt es wohl auch nur noch eine Frage der Zeit, bis erste Systeme, die Siebdruck und Digitaldruck in einer Anlage mit ihren jeweiligen Stärken kombinieren, ausgereift sind. Das wird den Markt nochmals verändern. Wolfgang Seemann unternehmen@wuv.de KONFLIKTE FRIEDLICH LÖSEN Die Beziehung zwischen Druckerei und Kunden muss nicht im Streit enden Um Streitigkeiten zwischen Druckunternehmen und deren Kunden effektiv und kostengünstig beilegen zu können, bietet der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) eine "Mediation Druck und Medien" an. Die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement gwmk, München, beim bvdm in Wiesbaden eingerichtete Mediationsstelle "Druck und Medien" ist die erste Brancheneinrichtung ihrer Art. Mediation (engl: Vermittlung) ist eine in den USA entwickelte Form außergerichtlicher Konfliktlösung, bei der ein neutraler Dritter (Mediator) gemeinsam mit den Konfliktparteien eine einvernehmliche Lösung erarbeitet. Anders als bei streitigen Verfahren vor Gericht werden die Parteien bei der Mediation nicht der Entscheidung eines Richters oder Schiedsmanns unterworfen.


Die Kontrahenten führen vielmehr eine gemeinsam erarbeitete Lösung herbei, die beiden Seiten Vorteile bringt und keinen zum Verlierer abstempelt. Reiner Ponschab, Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator und Vorstandsvorsitzender der gwmk, sieht den wesentlichen Unterschied zwischen Mediation und Gerichtsverfahren darin, dass es bei der Mediation nicht darauf ankommt zu siegen. Ponschab: "Auf diese Weise entsteht eine ,win-win Situation', die maßgeblich dazu beiträgt, dass die Geschäftsbeziehung nach Beendigung des Konflikts erhalten bleibt." Gerade darin sieht auch Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Druck und Medien, den wesentlichen Vorteil für seine Branche: "Die über lange Jahre gewachsenen Geschäftsbeziehungen sind das größte Kapital unserer Firmen. Wenn die Kundenbeziehung durch einen Streit zerbricht, wird auch der vermeintliche Sieger zum Verlierer." Wirtschaftsmediation gilt deshalb als ein ideales Instrument, um Kundenbeziehungen auch über den Konfliktfall hinaus zu bewahren. Sie ist insofern speziell für die klein- und mittelständisch geprägte Druckbranche hilfreich, weil gerade hier gute und vertrauensvolle Kundenbeziehungen den Erfolg eines Unternehmens entscheidend beeinflussen.

Milka will den Herbst versüßen

July 31st, 2006

Die Schokoladenmarke Milka macht sich für den Herbst und Winterbereit und bringt eine Reihe neuer Sorten auf den Süßigkeitenmarkt.Ab August ergänzt die Geschmacksrichtung 'Dessert au Chocolat' dasTafel-Portfolio, von Ende August bis Mitte September schaltet Milkadazu eine TV-Kampagne. PR-Aktivitäten, Displays am PoS und Einbindungder Sorte auf die Online-Seite von Milka unterstützen dieVerkaufsmaßnahmen.Ebenfalls im TV werden die neuen Wintertafeln 'Hüttenträume' in denSorten 'à la Russische Schokolade', 'à la Amaretto-Kakao' und 'à laEierlikör-Punsch' beworben. PoS-Marketing, PR- und Online-Aktivitätenrunden auch dieses Werbepaket ab. Auch die Einführung der beiden300g-Tafeln in den Sorten 'Kekskugeln' und 'Trauben-Nuss' wird vonumfangreichen Maßnahmen am PoS begleitet.

USA//Procter & Gamble/Wal-Mart

July 31st, 2006

P&G und Wal-Mart blockieren ein Projekt, das PoS-Werbung erfassbar machen soll.

Die beiden Konsumgüterriesen Procter & Gamble und Wal-Mart beteiligen sich nicht - wie zunächst angekündigt - an einer Initiative zum Thema PoS-Werbung. Mit der Initiative, die mehrere Millionen Dollar schwer ist, will die Vereinigung Point-of-Purchase Advertising International (POPAI) zusammen mit der Association of National Advertisers (ANA) PoS-Werbung genauso gut wie TV- und Hörfunkwerbung erfassbar machen. Die Effektivität von PoS-Werbung soll sich messen lassen. Dafür wollen die beiden Verbände eigene Messstandards entwickeln. Ein Vorhaben, dass sich lohnen könnte; in den USA werden jährlich geschätzte 17 Milliarden US-Dollar für PoS-Werbung ausgegeben. Dass das Pilotprojekt nicht ganz einfach umzusetzen ist, beweist der Rummel, der darum in Amerika entstanden ist. Die Absage der beiden kommt überraschend, schließlich sitzt ein Marketingvertreter von Procter & Gamble mit im Entwicklungsteam des Projekts. Die Firmen kommentieren ihre Entscheidung nicht. Insider vermuten, dass der Rückzug von Procter & Gamble und Wal-Mart unter anderem auf der Angst beruht, firmeninterne Daten für die Entwicklung des ambitionierten Projekts veröffentlichen zu müssen. Zusätzlich stellen die Unternehmen schon seit Beginn in Frage, ob POPAI überhaupt in der Lage ist, das Vorhaben umzusetzen. "Es ist eine unangenehme Situation, denn Procter & Gamble war Mitinitiator des Projekts", sagt Jim Spaeth, Mitglied von POPAI, gegenüber AdAge.com. "Die Kooperation brach auseinander, weil Procter & Gamble eigene Vorstellungen hatte", so Spaeth weiter. Angeblich hatte das Unternehmen versucht, das Vorhaben exklusiv auf seine eigenen Bedürfnisse auszurichten. Wegen der Querelen kann die Projektgruppe erst später als geplant erste Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Vorgesehen war eigentlich dieses Frühjahr; ein neuer Termin steht noch nicht fest. lhe Initiative Die Amerikaner wollen das PoS-Marketing endlich messbar machen.

Preisverleihung, POS-Strategien, Promotion-Konzepte

July 31st, 2006

Lebensmittel Zeitung DIREKT ehrt Salescup-Sieger - Mehrwert schaffen mit dem Verbraucher - "Verkaufsfoerderung ist Herzensangelegenheit"

Koeln, 24. Mai. Mehr als 300 Vertreter aus Handel und Industrie klatschten begeistert Beifall, als die Salescup-Sieger 2006 vergangene Woche gekuert wurden. Die Vergabe des begehrten Branchen-Preises durch das LZ-Schwesterblatt Lebensmittel Zeitung DIREKT und dem Deutschen Fachverlag (dfv) fand diesmal in der Koelner Rewe-Zentrale statt. Um den feierlichen Abend herum gab es einen zweitaegigen informativen Kongress inklusive Workshops unter dem Motto "Mit Begeisterung Sortimente verkaufen - Vom Point of Sale zum Point of Success". Die einleitenden Begruessungsworte im Hotel Intercontinental - sprachen Peter Esser, Geschaefts-/Verlagsleiter Lebensmittel Zeitung, Bernd Nusser, Chefredakteur Lebensmittel Zeitung DIREKT sowie Unternehmensberater Uwe Rosmanith. Sie waren sich einig: Am POS entscheidet sich alles. Dort beginnt der direkte Kontakt zwischen Marke und Kunde.

"Verkaufsfoerderung ist eine Herzensangelegenheit", sagte Dr. Achim Egner, Vorstandssprecher der Rewe Group anlaesslich der Trophaeenverleihung in der Koelner Zentrale. Und dass dies bei den Preistraegern spuerbar war, haben sie mit ihren pfiffigen Promotionmassnahmen bewiesen (siehe Seiten 48, 50, 52). Der Salescup wuerdigt erfolgreiche POS-Konzepte der Industrie im LEH sowie Handelsaktionen und wird jeweils fuer verschiedene Kategorien vergeben. Die Gewinner konnten ihre Auszeichnungen aus den Haenden der Kabarettistin Anka Zink - die auf humorvolle Weise durchs Programm fuehrte - und der namhaft besetzten Jury entgegennehmen. Im Anschluss lud Rewe zu einem lockeren Ausklang des ersten Tages in den eindrucksvollen Standa Supermercato, der mit 25000 Artikeln, davon mehr als 7000 italienischen Produkten, einen Umsatz von 9,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Die verschiedenen Facetten rund um den POS beleuchteten praxisnahe Vortraege auf dem Kongress. So ging es etwa um Mehrwertstrategien am Beispiel der Marken Capri-Sonne und Steinhaus. Von Handelsseite zeigten Rewe West-Regionsleiter Joachim Ax, Laurent Schonckert, CEO der Luxemburger Cactus-Gruppe, und Norma-Discountchef Armin Rehberg ihre Verkaufsphilosophien auf. Prof. Dr. Joachim Hertel, Geschaeftsfuehrer Dacos Software, sprach ueber "Kundensimulation in einer neuen Dimension". Mit der Retail Simulation Engine will Dacos ein neues Technologie-Zeitalter in der Planung des Handels einlaeuten. Drogeriemarktbetreiber dm und das SB-Warenhausunternehmen Globus haetten sich bereits fuer den Echteinsatz entschieden, um ihre Sortiments-, Preis- und Promotionspolitik zu optimieren. Managementberater Dr. Reinhard K. Sprenger dagegen verblueffte die Zuhoerer mit der These, dass sich Vertrauen und Kontrolle nicht ausschloessen. Und Fuehrung sei ohne Vertrauen nicht moeglich, machte er deutlich. Drei Workshops zu den Themen "Wie schaffe ich es am POS, partnerschaftlich wirkungsvoll zu kommunizieren?", "Discountstrategien fuer Markenartikler: Wege aus der Umsatzflaute oder Wertevernichtung?" und "Vertriebsoutsourcing ja oder nein?" sorgten darueber hinaus fuer allgemeinen Diskussionsstoff. "POS-Marketing bleibt spannend", brachte es Prof. Dr. Marcus Schoegel vom Institut fuer Marketing und Handel, Universitaet St. Gallen, auf den Punkt. dr Auswahlmodus In der Kategorie Industriepromotions werden Unternehmen ausgezeichnet, die durch konsequente Planung, professionelle Umsetzung und hohe Promotion-Qualitaet ueberzeugen. Dabei erfolgt eine Unterteilung in zwei Unterkategorien: Launch/Relaunch und Promotions. Erstmals waren die Industrieunternehmen beim Salescup 2006 aufgefordert, sich mit ihren Top-Aktionen direkt fuer den Vkf-Branchenpreis zu bewerten. Grundlage der Bewertung ist die ausfuehrliche Dokumentation der Aktion. Ergaenzend erfolgt die Eiffizienzpruefung durch einen objektiven Evaluierungsprozess. Zur Bewertung der Aktionseffektivitaet bzw. des Absatzerfolges hat Kooperationspartner ACNielsen in Zusammenarbeit mit dem Team von Lebensmittel Zeitung DIREKT einen objektiven Promotions-Evaluierungsprozess entwickelt. Bewertet werden die Promotion-Effizienz (distributionsbereinigt) in den teilnehmenden Geschaeften, die Effektivitaet (warengruppenbereinigt) und die Ausschoepfung des Distributionspotenzials. Der Promotion-Absatz wird in Relation gesetzt zu dem Absatz, der auch ohne die Promotion eingetreten waere. Die Promotion-Effizienz misst den Erfolg im Vergleich zur durchschnittlichen Effizienz aller Promotions dieser Warengruppe. Der Kennwert beruecksichtigt, dass die Effizienz einer Aktion auch davon abhaengt, ob die Warengruppe besonders promotionsintensiv oder preisreagibel ist. Die drei Kennziffern werden nach ihrer unterschiedlichen Bedeutung gewichtet. Die Summe der gewichteten Kennziffern bildet einen Gesamtwert, der ein klares Ranking fuer den Salescup in diesen Sub-Kategorien zulaesst. Die Darstellung der Aktion und die drei ermittelten Kennziffern sind Grundlage fuer den Jury-Vorentscheid. Aus den Finalisten (Top 10 Aktionen "Launch/Relaunch" und "Promotions") bestimmt die Jury die Preistraeger im Rahmen der Jurysitzung. Die Preistraeger in der Kategorie Handelseigene/Tailormade Promotions werden von einer unabhaengigen Jury von Branchenexperten bestimmt. Sie waehlt die Preistraeger aus allen Verkaufsfoerderungsaktionen aus, die nach einem Aufruf in LZ DIREKT, der LZ und LZ NET sowie als Antwort auf ein gross angelegtes Mailing eingesendet wurden. kon Die Salescup-Sponsoren A. Racke GmbH + Co. ACNielsen (unterstuetzendes Partnerunternehmen) Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH Alsco Berufskleidungs-Service GmbH Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH Bongrain Deutschland GmbH Chiquita Banana Company B.V. Coca-Cola Deutschland Verkauf GmbH & Co. KG Dannemann Cigarrenfabrik GmbH Deutsche Sinalco GmbH Markengetraenke & Co. KG Echion Corporate Communication AG Franz Zentis GmbH & Co. KG Konfitueren- und Suesswarenfabrik Harry-Brot GmbH Henry Lambertz GmbH & Co. KG M.C.M. Klosterfrau Vertriebsges. m.b.H Procter & Gamble GmbH Rotkaeppchen-Mumm Sektkellereien GmbH Stollwerck AG UGW AG